Am Mittwoch, 25. Februar 2026, besuchte uns die Autorin Meral Kureyshi. Die junge Schweizer Schriftstellerin gab spannende Einblicke in ihren Werdegang, ihr künstlerisches Schaffen und ihren aktuellen Roman.
Meral Kureyshi gehört zu einer jüngeren Generation von Autorinnen und Autoren in der Schweiz, die neue Perspektiven in die Literatur einbringen. Sie verbrachte ihre frühen Lebensjahre in einer türkischsprachigen Minderheit im Kosovo und kam als Zehnjährige in die Schweiz. Über sich selbst sagt sie, sie lebe zwischen Sprachen und vielleicht auch zwischen Welten. Und obwohl sie heute erfolgreich ist, zweifelt sie bisweilen an sich: Ich weiss nicht, ob ich schreiben kann. Vielleicht ist gerade dieses Hinterfragen der Grund, weshalb ihre Texte so berühren. Sie schreibt über Themen, die uns alle betreffen, etwa Abschied, Verlust, Freundschaft und die Frage, wo man eigentlich hingehört.
In zwei Lesungen stellte Meral Kureyshi insgesamt vierzehn interessierten Klassen ihren Roman «Im Meer waren wir nie» vor, der 2025 auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises stand und voraussichtlich verfilmt wird. Wir sind gespannt!
